Neues von Tobias Forge / Ghost

Die Klage der ehemaligen Ghost-Mitglieder gegen den Band-Chef wurde abgewiesen. Die Musiker hatten mehr Geld gefordert. Ein schwedisches Gericht hat die Klage von vier ehemaligen Ghost-Mitgliedern aus Mangel an Beweisen abgewiesen. Im April vergangenen Jahres hatten die ‚Nameless Ghouls‘ Bandkopf Tobias Forge vorgeworfen, die Einnahmen aus Touren und Musikverkäufen nicht rechtmäßig verteilt zu haben. Simon Söderberg, Mauro Rubino, Henrik Palm und Martin Hjertstedt, die zwischen 2010 und 2016 unterschiedlich lang zum Line-Up von Ghost gehörten, argumentierten, dass Forge sie erst 2016 darüber aufgeklärte, dass er Ghost als ein Soloprojekt und sie als Angestellte betrachte. Zuvor habe Forge in den Augen der Kläger immer ein gegenteiliges Bild vermittelt. Forge zufolge habe nie eine rechtliche Vereinbarung zwischen den Beteiligten bestanden. Dieses wurde nun juristisch bestätigt, die vier ehemaligen Musiker haben jetzt – wenn auch eine teuer erkaufte – von höchster schwedischer Stelle Info bekommen. Das Quartett muss nun sogar die Kosten der sechstägigen Verhandlung in Linköping in Höhe von gut 130.000 Euro tragen. Söderberg, Rubinho, Palm und Hjertstedt haben nun drei Wochen Zeit, um gegen das Urteil Einspruch einzulegen. Fortsetzung folgt?