Review: W.A.S.P – Golgotha

WASP - Golgotha

W.A.S.P
Golgotha
Napalm Records (Universal Music)

Die US-amerikanischen Metal Dinos von W.A.S.P kommen sechs Jahre nach dem letzten Schaffenswerk „Babylon“ mit ihrem neuen Album „Golgotha aus den Startlöchern. Bekannt geworden Anfang der Achtziger mit Songs wie „I Wanna Be Somebody“ oder „Blind In Texas“ sind die Amerikaner 33 Jahre später immer noch aktiv, und wie! Um es vorweg zu nehmen: Es ist ein absoluter Kracher geworden. Was hier an epischen Songs raus gehauen wird ist absolute Extraklasse. Die Mannen um Mastermind und Gitarrist Blackie Lawless (Doug Blair – Gitarre, Mike Duda – Bass und Mike Dupke an den Drums) präsentieren sich in Höchstform und zelebrieren auf dem neuen Silberling auf insgesamt 9 Songs in zirka 56 Minuten den Fans ihre unverkennbare Form des Metal. Thematisch geht’s wie bereits auf Babylon angefangen wieder um den Glauben im allgemeinen (Golgotha ist Hügel, auf dem Jesus gekreuzigt wurde), ein klasse Songwriting von Anfang bis Ende. Darüber hinaus bietet das Album beste Unterhaltung, von Rockig („Scream“, „Last Runaway“ – tolles Gitarren-Solo, „Shotgun“ einem typischen WASP-Kracher in neuen Gewand oder dem längsten Song des Albums „Slaves Of The New World Order“), über super Midtemponummern („Fallen Under“, „Eyes Of My Maker“ oder dem epischen Superknaller und Titeltrack „Golgotha“, welcher mit einem super – knapp 3 Minütigen – Gitarrensolo endet), bis hin zur Powerballade der Extraklasse „Miss You“. Wünsche dürften eigentlich keine mehr offen sein, außer dass die knapp eine Stunde viel zu schnell vergeht …

(AS – 10/10)