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Feuerschwanz – „Das Elfte Gebot“

Feuerschwanz

„Das Elfte Gebot“

Napalm Records/Universal Music 

Die feuchtfröhlichen Trinker aus der Mittelalter-Szene bringen ihr neuntes Album heraus. Diese Musikszene erobert immer mehr den deutschen Musikmarkt mit erfolgreicher Musik. Im Fahrwasser von In Extremo und Saltatio Mortis wird auch der Bekanntheitsgrad von Feuerschwanz immer größer. Sicherlich kann man über die Texte der Spaßtruppe streiten, aber was soll`s, entweder es gefällt einem oder nicht. Das Album, das wieder von Simon Michael (Drummer bei Subway To Sally) mit einem fetten Sound produziert wurde, geht noch mehr in Richtung Hardrock als das Vorgängeralbum „Methämmer“. Dass man mit dem Albumtitel provoziert, ist bewusst, so gibt es nach dem christlichen Glauben ja nur die zehn Gebote. Dass ein Gebot fehlt, erklären sie mit „Das Elfte Gebot“. Kritisch auf die verschiedenen Religionen gehen sie mit „Mission Eskalation“ ein, wo sicherlich auch ein Funken Wahrheit dran ist. Natürlich darf es an Trinkliedern nicht fehlen, so wird bei „Metfest“ über das obligatorische Getränk gesungen. Eine starke Hymne haben sie mit „Malleus Maleficarum“ hin bekommen, da werden gleich Erinnerungen an Powerwolf wach und das anschließende „Lords Of Powermet“ erinnert an Sabaton. Mit diesem Album haben die sympathischen Franken einen weiteren Meilenstein in ihrer Karriere hin bekommen, hat man doch auch gekonnt einige Zutaten anderer beliebter Bands hier mit eingebracht, also hoch die Met Hörner, auf ein nächsten erfolgreichen Kreuzzug durch die deutschen Konzerthallen und Festivals im nächsten Jahr. Als kleinen Schmankerl gibt es auf dem Media Book noch eine weitere CD als Bonus mit den sieben Todsünden, hierunter befinden sich Coversongs  u.a. von Rammstein, den Toten Hosen und Sabaton, muss man haben, es ist der Hammer!

(10/10 – RG)