Mike LePond’s Silent Assassins – „Whore Of Babylon“

Mike LePond’s Silent Assassins

„Whore Of Babylon“

Silver Linings/Warner

Mit „Whore Of Babylon“ legt Symphony X-Bassist Mike LePond das inzwischen dritte Werk seiner Solo-Band Silent Assassins vor. Und wer bisher noch nicht die Chance hatte, sich die Vorgänger „Mike LePond’s Silent Assassins“ (2014) und „Pawn And Prophecy“ (2017) anzuhören und Mike lediglich von den Prog-Helden her kennt, der wird überrascht sein, denn mit Symphony X gibt es hier nur wenige Überschneidungen. Am meisten könnte man die hier im lyrischen Bereich sehen. Mike LePond lebt mit Silent Assassins seine Liebe zum klassischen Heavy Metal der 80er Jahre aus. Die Songs behandeln verschiedene Themen, von Dracula, über Shakespeares „Julius Cäsar“ bis hin zur Bibel. Alles verpackt im schnörkellosen Heavy Metal-Gewand in bester Tradition zu Bands wie Saxon, Priest oder auch Manowar. Innovativ ist zwar anders, aber dafür hat der Gute ja auch seine Hauptband. Dieses Album kann man schön durchhören und seine Nackenmuskeln trainieren und es zeigt auch, dass Mike LePond ein versierter Songwriter ist. Bitte mehr davon.

(8,5/10 – PSJ)