Rain – „Singularity“

Rain

„Singularity“

Giant Electric Pea

Geschwindigkeit ist keine Hexerei! Unter diesem Motto scheint hier die Gruppe Rain gearbeitet zu haben, denn das Gründungsjahr und das Debütalbum befinden sich beide im Jahr 2020. Im April 2020 befand sich Europa im Corona-Lockdown, nichts ging mehr. Und in genau dieser Phase fanden sich vier Musiker gleicher (progressiver) Gesinnung zusammen, gemeinsam Musik zu machen und darüber hinaus ein Album zu kreieren. Diese vier Musiker sind namentlich Andy Edwards am Schlagzeug (u.a. auch für Robert Plant aktiv), Rob Groucutt (Keyboards und Gesang, Sohn von Kelly Groucutt, dem Bassisten von ELO), John Jowitt am Bass (IQ) und Mirron Webb (Gitarren und Gesang, auch aktiv bei Hey Jester). Erwähnenswert: Die vier Mitglieder haben sich erst nach der Aufnahme des Albums persönlich kennengelernt. Jeder der Musiker hat seinen Part allein aufgenommen, welche dann von Andy Edwards nach Erhalt in seinem Heimstudio zusammengeführt wurden. Nur knapp fünf Monate später (23.11.2020) erblickt nun das Debüt-Album das Licht der Welt, getauft wurde es auf den Namen „Singularity“, enthält 5 Songs bei einer Gesamtspielzeit von über 52 Minuten. Stilistisch haben sich Rain ganz dem progressiven Rock verschrieben, mit leichtem 70er Jahre Einschlag. Während der Opener „Devils Will Reign“ noch etwas leichter zu verdauen ist, geht es schon bei „Dandelion“ rockiger und progressiver zur Sache. Es folgen zwei fast 15-Minuten lange Songs (Walkaway & Magician), welche von ganz ruhig bis rockig so ziemlich alle Geschwindigkeiten abdecken. Beendet wird das Debütalbum mit dem Song „Singularity“, welcher als sehr speziell beschrieben werden kann und mit Vogelgezwitscher endet. Fans progressiver Rockmusik sollten sich vorm Erwerb die ein oder andere Probe-Hörminute gönnen ….

(5/10 – AS)