Rising – Sword and Scythe

Im Jahre 2008 begann nicht nur die Finanzkrise, Spanien wurde Europameister, der Staat Kosovo wurde offiziell unabhängig und es gründete sich in Kopenhagen die Band Rising. Zehn Jahre später ist die Band um die Gründungsmitglieder Jacob Krogholt (Gitarre) und Martin Niemann (Drums)mit neuem Material am Start, das neue Album wurde auf den Namen „Sword And Scythe“ getauft, es handelt sich um ein Konzeptalbum, welches sich thematisch mit der Geschichte der Menschheit beschäftigt. Nachdem die Gruppe bereits mit drei Alben („To Solemn Ash“/2011, „Abominor“/2013 und „Oceans Into Their Graves“/2016) von sich reden machte, bringen die Dänen nun mit „Sword And Scythe“ ein Album mit insgesamt 12 Songs und einer Gesamtspielzeit von über 45 Minuten an den Start. Begonnen wird mit durchaus nervigem instrumentalem Freestyle bevor es mit „Empirical“ metallisch melodisch so richtig losgeht. Allgemein ist zu sagen, dass die Songs von Rising alle sehr kompakt und aufwendig eingespielt wurden, auf Melodie wurde höchsten Wert gelegt, ohne die nötige Härte zu vernachlässigen. Highlights des Silberlings sind das richtig rockige „White Heat“, das mit tollen Gitarrenläufen ausgestattete „Ancestral Sun“, das aufwendige „Salted Earth“ und der epische Abschluss „Aeterna“. Alles in allem hätte das Album ein My mehr Druck vertragen, was den guten Gesamteindruck aber nicht schmälern soll. Noch ein Tip an die Hörer: Lasst das Album mehrfach rotieren, damit die Songs nach und nach erkundet werden können, Rising reichen den Anhängern mit „Sword And Scythe“ keinen Mainstream zum „nebenbei hören“, sondern durchaus anspruchsvolle Kost!

(AS – 6,5/10)

Label: Indisciplinarian