Thunderstone – Apocalypse Again Review

Thunderstone - Apocalypse Again

Thunderstone
Apocalypse Again
Afm Records (Soulfood)

Die schönste Nachricht für alle Fans, welche die ersten Alben der finnischen Power-Metal-Gruppe geliebt hatten war, das mit Pasi Rantanen der Ur-Sänger sich zurück an Bord meldete. Bereits mit ihrem selbst betitelten Erstlingswerk ernteten sie 2002 Aufmerksamkeit aus der gesamten Metalwelt und wurden von den Lesern des Magazins „Rock Hard“ zum Newcomer des Jahres gewählt. Es folgten bis zum Jahre 2007 drei weitere Alben, ehe sich die Wege von Thunderstone und Mr. Rantanen trennten. Neun Jahre später sind sie nun wieder vereint am Start und präsentieren im April das langersehnte neue Album „Apocalypse Again“ der Weltöffentlichkeit. Der neue Silberling reiht sich stilistisch nahtlos an die ersten drei Werke der Truppe an, wenn es in Phase auch etwas ruhiger zugeht. Begonnen wird mit ordentlich Power, auf „Veterans of the Apocalypse“ wird der Hörer dann auch gleich um ein Jahrzehnt zurück katapultiert, ein typischer Thunderstone Opener. Mit „The Path“ folgt eines der Highlights und zugleich Anspiel-Tipp, zudem schreit dieser Song schon jetzt nach Live-Umsetzung. Rockig geht es mit „Fire And Ice“ weiter, ehe es tempotechnisch gemütlicher wird. Das Beste zum Schluss dachten sich wohl Nino Laurenne und Kollegen, laden sie doch mit „Wounds“ noch mal ordentlich durch. Die getragene Rocknummer „Days Of Our Lives“ ist unser zweiter Anspieltip, ehe das längste und abwechslungsreichste Stück „Barren Land“ (7:48 Minuten) das Album imposant beendet. Thunderstone are back! Zwar noch nicht da, wo sie schon mal waren, aber ein Anfang ist allemal gemacht …

(AS – 07/10)