Torn Between Two Worlds – „As If We Never Existed”

Torn Between Two Worlds

„As If We Never Existed”

self-distribution

Es war einmal, vor langer langer Zeit, da trafen sich der Multi-Instrumentalist Chris Rehn und die Frau mit der grandiosen Stimme, Sarah Jezebel Deva und gründeten im Jahr 2006 die Gruppe Angtoria. Warum dieser Bandname für die Anfang Juni veröffentlichte EP „As If We Never Existed“ nicht infrage gekommen war, muss noch in einem Interview geklärt werden, diese Fünf-Song-EP (bei einer Spielzeit von knapp 21 Minuten) läuft heuer unter dem Bandnamen Torn Between Two Worlds. Sarah Jezebel Deva kennen die Metalfans u.a. als Mitwirkende bei allen Aufnahmen von den Extrem-Metallern von Cradle-of-Filth in den Jahren zwischen 1996 und 2012. Chris Rehn (u.a. Ex-Evergrey) ist aktuell sehr erfolgreich mit Takida weltweit unterwegs. Und genau diese beiden Protagonisten stehen jetzt mit besagter EP an der Startlinie, stilistisch servieren die beiden Symphonic-Metall, ein wenig in den Dark-Bereich tendierend, alle Songs – ohne Ausnahme!!! – schallen grandios und druckvoll aus den Boxen, was zum einen an den Melodien, vor allem aber an der herausragenden Stimme von Mrs. Sarah Jezebel Deva liegt. Selten wusste eine Debüt-EP so zu überzeugen, wie es „As If We Never Existed“ tut, einer EP, wo alles stimmt, selbst das Adele Cover „Hello“ lässt dem Hörer einen positiven Schauer über den Rücken gleiten. Bleibt zu hoffen, dass ein folgendes Album nicht allzu lange auf sich warten lässt!

(10/10 – AS)