Lee Aron – Fire And Gasoline Review

Lee Aaron - Fire And Gasoline

Lee Aaron
Fire And Gasoline
Caroline (Universal Music)

Ende März 2016 bring Lee Aaron ihr langerwartetes neues Album „Fire And Gasoline“ heraus. Optisch fast unverändert zeigt die 1962 als Karen Lynn Greening in Belleville geborene Kanadierin, dass sie auch nach über dreißig Jahren imstande ist, gute Rockmusik aufzunehmen. Die ehemalige „Queen Of Heavy Metal“ hatte besonders in den achtziger Jahren mit Hits wie „Powerline“, „Metal Queen“, „Only Human“ und  „Barley Holdin‘ On“ ihre größten Erfolge. Über 2,5 Jahrzehnte später steht sie nun mit neuem Material in den Startlöchern, 11 neue Songs wollen den Rockfan überzeugen. Aufgenommen wurde „Fire And Gasoline“ in Vancouver The Farm Studio (ehemals Little Mountain Sound) unter Mitwirkung von Ben Kaplan (Mother Mother, Hedley) und John Webster (Bon Jovi, Aerosmith, The Cult). Rockig beginn Lee das Album mit „Tom Boy”, der ersten Single Auskopplung (im Video ist auch die Tochter von Lee an der Gitarre zu sehen), es folgen mit dem Titeltrack „Fire And Gasoline“ und „Wanna Be“ ebenfalls rockige Songs. Die Highlights und  Empfehlungen befinden sich im hinteren Teil des Albums, das ruhige „Nothing Says Everything“, die Midtemponummer „If You Don’t Love Me Anymore“ und die super Powerballade „Find The Love“ (6:42 Minuten) wissen zu überzeugen. Ob Lee Aaron mit diesem Album an die früheren Erfolge anknüpfen kann, bleibt abzuwarten, Freunde gepflegter Rockmusik im Stile der 80er Jahre kommen in jedem Fall auf ihre Kosten.

(AS – 07/10)