Pain Of Salvation – „Panther“

Pain Of Salvation

„Panther“

Inside Outmusic/Sony Music

Nun, einen leicht merkwürdigen Titel haben die Schweden hier für ihren Output gewählt. „Panther“ ist tatsächlich irgendwie ein schräger Titel, aber nach bald 30 Jahren Bandbestehen darf man auch mal was wagen! Und was soll ich sagen? Scheißdrauf!!!! Denn Pain Of Salvation liefern hier mein Album des Quartals ab, vom ersten Ton ab hat es mich geflashed!!!! Moderner, fädder Metal ballert mir da ins Ohr rein! Abgerundet wird mein Eindruck von dem mehr als starkem Cover, well done. Charakteristisch für den Pain Of Salvation-Sound sowohl damals als auch heute sind die druckvollen Gitarrenriffs, welche sich mit ruhigeren Passagen abwechseln. Was zusätzlich für die Gruppe spricht: Kein übertriebenes, sinnloses Gitarren-Herumgefrickel Und: Ich bin extrahappy, denn gesanglich ist hier alles vom Feinsten, die Stimme von Daniel Gildenlöw ist der Killer, Daniel kann – bitte entschuldigt diese Ausdrucksweise – fuckin´ geil singen! Irgendwie erinnert er mich an Evergrey. Pain Of Salvation können und dürfen sich nicht länger „verstecken“! Platten wie diese gehören einfach in jedes CD-Regal! Natürlich ist Prog nicht immer leicht verdaulich, auch bei POS sind auf „Panther“ so manche Songs echte „Zuhörer“, aber wo Prog draufsteht, sollte auch Prog drinnen sein. Party Metal ist anders, was aber nicht zwingend heißen soll, dass man POS nicht auch den Freunden vorspielen kann! Um einen Eindruck von „Panther“ zu bekommen, eignen sich die Ohrwürmer „Accelerator“, „Chain Sling“ und das epische, über dreizehn Minuten lange „Icon“ am besten. Jeder, der geniale Mucke mag, muss hier einkaufen gehen!!!

(10/10 – MV)