Last Temptation – „Fuel for my Soul”

Last Temptation

„Fuel for my Soul”

Crusader Records/Soulfood

Einige Bands auf diesem Planeten lassen es ruhig angehen, Gut Ding will Weile haben. Anders im Hause Last Temptation, hier veröffentlichte das Quartett um Sänger Butcho Vukovic und Gitarrero Peter Scheithauer (dazu die neue Rhythmus-Fraktion Julien ‚Baloo‘ am Bass und Vincent Brisach an den Drums) bereits wenige Monate nach Gründung im Jahr 2019 ihr selbst betiteltes Debütalbum. Ab Ende Mai stehen sie nun mit dem Nachfolger, getauft auf den Namen „Fuel for my Soul”, gefüllt mit elf neuen Songs bei einer Gesamtspielzeit von fast 49 Minuten erneut an der Startlinie. Stilistisch geht’s wie beim Vorgänger weiter mit amtlichem Hardrock, der sich aber auch durch den Wechsel der Rhythmus-Fraktion positiv entwickelt hat, so Gitarrist Peter Scheithauer: „Unser klassischer Hardrock hat definitiv eine größere Auswahl an Stilen. Der Ozzy Osbourne-Einfluss, den wir auf dem Debüt nicht verleugnen wollten, ist zwar immer noch da, aber es gibt auch eine Reihe modernerer Stücke, dazu zwei schnelle Nummern und einen Kiss-Song. Auf „Last Temptation“ gab es keine so große Vielfalt an musikalischen Richtungen. Wenn man sich das Material anhört, hört man, dass die neue Besetzung die Songs intensiv im Proberaum geübt hat, sodass sie absolut homogen und zusammenhängend klingen.“ Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, dem können aus diesem Balladen-freien Album der Opener „Ashes’N’Fire“, „Stronger Than Fate“, „I Don’t Wanna Be Your God“ oder „Carrousel Of Hell“ an Herz gelegt werden. Anhänger von Bands wie zum Beispiel Alter Bride oder Interpreten wie Ozzy (aber auch allen anderen von diesem Genre) ist „Fuel for my Soul” wärmstens zu empfehlen, es rockt!

(7,5/10 – AS)