Sandstone – „Epsilon Sky“

Sandstone

“Epsilon Sky”

Limb Music / Soulfood

Die Iren Sandstone habe ich wie so viele Truppen aus den Augen verloren und an anderer Stelle mal vor vielen Jahren eine Rezension zu einer recht durchschnittlichen Scheibe gemacht. Nach einer Albumpause seit 2013 sind die Jungs mit ihrer interessanten Mischung aus Prog-Rock, Melodic Metal und Melancholie mit dem fünften Studioalbum „Epsilon Sky“ wieder zurück. Mein erster Höreindruck war etwas unspektakulär, doch die mit 40 Minuten recht kurze Scheibe, was ich nach der langen Zeit schon frech finde, wächst mit jedem Durchlauf und hat ihren ganz eigenen Charme. Mit einer warm klingenden Produktion, ohne Keys und mit der herrlich melancholischen Stimme von Frontmann Sean McBay können die Insulaner gut punkten, dass an Serien wie „Outer Limits“ erinnernde Artwork hat da leider einen leicht trashigen Charakter und ist das erste Artwork was mich die letzten zwei Jahre mit einer pandemiebedingten Maske überrascht. Prog-Fans die nicht immer dieselben, allseits bekannten Bands hören wollen sind hier richtig!

(8/10 TD)