STATUS QUO live am 13.12.2022 in der Barclay Arena Hamburg

Status Quo

Barclays Arena Hamburg

13.12.2022

Nachdem die Manfred Manns Earth Band mit einem Mix aus Hits (u.a. „For You“, „Blinded By The Light“ oder dem abschließenden, im Original von Bob Dylan interpretierten, recht lang gezogenen „Quinn The Eskimo (The Mighty Quinn)“, die Anwesenden in der Barclays Arena in Schwung gebracht hat, erlosch das Licht gen 21 Uhr ein weiteres Mal und die britischen Rock-Ikonen von Status Quo betraten die Bühne.

Status Quo

Diese wurde, weil sich an diesem Dienstagabend gerade einmal knapp 2000 Fans in die große Halle gekommen waren, recht weit nach vorne gezogen, damit es sich sowohl für die Band als auch für die Anhänger zumindest ein wenig kuschelig anfühlte.

Francis Rossi / Leon Cave

Dieses für Quo-Verhältnisse extrem geringe Interesse kann mehrere Ursachen haben, zum einen sind gerade extrem viele Bands/Künstler auf Tour, dann ist die aktuelle Inflationsrate auch nicht von Pappe (genau wie die Eintrittspreise) und last but not least ist es auf einem Dienstag eh immer etwas schwerer, die Menschen zu motovieren.

Richie Malone / Francis Rossi

Von all dem ließ sich Frontman und Gründungsmitglied Francis Rossi & Co (zusammen mit Keyboarder und Gitarrist Andy Bowen, Bassist John „Rhino“ Edwards sowie Richie Malone (Gitarre) und Leon Cave (Drums) nicht beeindrucken und schossen gutgelaunt eine Hit-Salve nach der anderen in Richtung Zuschauer.

Richie Malone

Nachdem mit „Caroline“, einem der größten Hits des Quintetts, gestartet wurde, ließen „Little Lady“, „Hold You Back“, „Twenty Wild Horses“, einem Medley aus “What You’re Proposing / Down the Dustpipe / Something ‚bout You Baby I Like / Wild Side Of Life / Rollin‘ Home / Railroad / Again and Again / Mystery Song” die anwesenden Fans kaum zum Luftholen kommen.

Francis Rossi / Andy Bown / Leon Cave

Gen Ende des normalen Sets wurden dann die ganz großen Hits gereicht, es ging von „In The Army Now“ über „Roll Over Lay Down“, „Down Down“, „Whatever You Want“ bis hin zu „Rockin‘ All Over the World“.

Francis Rossi / John „Rhino“ Edwards

Nach ganz kurzer Pause kamen Rossi & Co noch für „Don’t Waste My Time“ zurück auf die Bühne, bevor man dann nach 110 Minuten endgültig die Gitarren zur Seite legte. Fazit: Tolle Setlist, sowohl Band als auch Fans waren gut in Form, leider haben viel zu wenige diesen fantastischen Abend erlebt!

Test & Fotocredits: Alexander Stock