Gramma Vedetta – „The Hum of The Machine”

Gramma Vedetta

„The Hum of The Machine”

Mandrone Records

Die aus London stammende Band Gramma Vedetta veröffentlichte bis zum heutigen Tag zwei EP’s („Proof Of Concept / 2018 und „A.C.I.D. Compliant“ / 2020). Nun folgt Ende Mai das Album „The Hum of The Machine“, mit dem der Hörer/die Hörerin in ein alternatives Universum eintaucht. Die musiker aus London lassen sich von der klassischen Science-Fiction der späten 70er und frühen 80er Jahre inspirieren. Stark verzerrte Gitarren, schwebende Melodien und treibende Rhythmen schaffen einen gewaltigen progressiven Sound, der diese Dimensionen übersteigt. „Wir sind begeistert von dem, was wir mit The Hum Of The Machine erreicht haben. Dieses Album ist ein komplettes Audio- und visuelles Erlebnis – wir können nicht aufhören, es zu hören. Jeder Song wurde mit viel Liebe zum Detail und einer erstklassigen Produktion erstellt. Talentierte Illustratoren haben uns geholfen, unsere Klänge in Bilder zu übersetzen, und wir können nicht aufhören, sie zu erforschen. Mit diesem Album haben wir definitiv ein höheres Level erreicht, mit unserem eigenen Sound, der sich von allem unterscheidet, was man je zuvor gehört hat.“ So einfach nebenher kann man das neue Album definitiv nicht hören, zu sperrig sind einige Songs auf dem neun Track langem Longplayer, das Ganze bei einer Gesamtspielzeit von über 48 Minuten. Unter dem Motto „Grunge ist nicht tot, er ist nur in den mächtigen britischen Untergrund umgezogen, bereit, wiedergeboren zu werden“. Und dieser Mixtur aus mehreren Genres macht „The Hum of The Machine” durchaus interessant, auch wenn Radio-Nummern (bewusst?) auf dem Album eher weniger zu finden sind. Als Anspiel-Tipps können der Opener „A Chance To Win The Orb”, das ruhigere „A Broken Time Machine“, oder den (subjektiven) Highlight „The Future Of The Past” empfohlen werden.

(05/10 – AS)